Gentechnik – Pro und Contra

Die Gentechnik bezeichnet alle Vorgänge, die eine Veränderung oder Zusammensetzung der DNA in den Reagenzgläsern sowie in lebenden Organismen hervorrufen. Die Veränderung in lebenden Organismen mittels des künstlichen Einbringens von DNA gehört ebenfalls zum Bereich Gentechnik. Generell gibt es innerhalb der Methoden der Gentechnik verschiedene Anwendungsbereiche:

  • Als Grüne Gentechnik werden alle Methoden, die bei Pflanzen angewandt werden, bezeichnet.
  • Die Rote Gentechnik bezeichnet die Methoden zur Anwendung bei Wirbeltieren, die über rotes Blut verfügen. Dazu zählt auch die Anwendung an Zellen aus diesen Organismen, was häufig in der Medizin und der Pharmazeutik zum Tragen kommt.
  • Die Weiße oder Graue Gentechnik umfasst die Anwendung von Gentechnik im Rahmen von Industrieprozessen, wobei Graue Gentechnik speziell die Anwendungen in der Abfallwirtschaft bedeutet.

Bei der grünen Gentechnik im Rahmen der Landwirtschaft und der Nutzpflanzen, ist es sicher sinnvoll für die Bauern, wenn dadurch die Schädlinge abgehalten werden – im Gegenzug allerdings, besteht dabei die Gefahr des Gendrifts, das bedeutet, dass sich die gentechnische Veränderung ungewollt und vor allem unbewusst auf andere Pflanzen übertragt. Dies kann schlimmstenfalls zu einer Beeinträchtigung der Biodiversität führen. Für die Erzeuger von Lebensmitteln kann die Gentechnik sicher Vorteile bringen – nachteilige Auswirkungen für die Verbraucher durch die Gentechnik in Verbindung mit Klonen oder Genmais werden noch immer erforscht. Kaum verzichtbar ist die rote Gentechnik, denn gerade in der Pharmaindustrie werden viele Hormone und Medikamente mit Hilfe von Bakterien, die gentechnisch verändert wurden, hergestellt.

Gentechnik und Genfood – was bedeutet das für unsere Kinder und die Kinderernährung?

Im Rahmen einer gesunden Ernährung für die Kinder sagen viele Eltern „Genfood nein danke“ und bevorzugen Lebensmittel ohne jegliche Gentechnik. Schließlich leben wir in einem Zeitalter, in dem das Bewusstsein für eine gesunde Ernährung vor allem für Kinder wieder erwacht ist – vielleicht gerade im Zuge der Schlagzeilen in Bezug auf Genfood und Gentechnik. Da die gentechnisch veränderten Lebensmittel gekennzeichnet sein müssen, können in der Regel Gesundheitsbewusste sowie Eltern für Ihre Kinder eine gesunde Ernährung zum Essen auswählen. Doch nicht nur im Bereich Kinder und Ernährung sind die Eltern gefordert, auf unbehandelte Produkte ohne schädliche Zusatzstoffe zu achten, auch bei Gegenständen mit denen Kindern täglich in Kontakt kommen. Beispielsweise ist die bei einem Kinderwagen oder einem praktischen Kombikinderwagen wichtig, da gerade Babys und Kleinkinder alles gerne mit ihrem Mund erkunden. Sich darüber Informationen einzuholen ist für die Eltern meist schon selbstverständlich – so wie es für Eltern, für die die sprachliche Bildung der Kinder oberste Priorität hat, eine Selbstverständlichkeit ist, sich über Schüler Sprachreisen oder Angebote für Erwachsene informieren.

Welche Folgen können aus dem Genuss von Genfood resultieren?

Konkrete Informationen über tatsächliche Auswirkungen von Genfood auf die Menschen konnten bisher noch nicht nachgewiesen werden – es wird vermutet, dass Schädigungen von langfristiger Natur auftreten können. In Tierversuchen konnte bewiesen werden, dass durch Genfood das Immunsystem geschädigt sowie das Wachstum der Organe verändert werden kann. Aktuelle Forschungsergebnisse aus Großbritannien zeigten zum ersten Mal Auswirkungen auf die Bakterien im Verdauungstrakt der Menschen, daher fordert der BUND in einer Pressemitteilung strengere Auflagen im Rahmen der Gentechnik.